Konjunkturpaket II - auch Freisportanlagen werden gefördert!

Mit zehn Milliarden Euro unterstützt der Bund zusätzliche Investitionen der Kommunen und der Länder in Bildung und eine leistungsfähige Infrastruktur - auch der Sportstättenbau wird unterstützt!

Zweites Konjunkturpaket: Maßnahmen im Bereich Bau und Stadtentwicklung:
Am 27. Januar 2009 hat die Bundesregierung das zweite Konjunkturpaket verabschiedet, den "Pakt für Beschäftigung und Stabilität". Im Paket enthalten sind Maßnahmen mit einem Umfang von 50 Milliarden Euro. Diese Investitionen geben wichtige Impulse zur Stützung der Binnenkonjunktur und zur nachhaltigen Stärkung unseres Landes. Der Bundestag hat am 13. Februar 2009 das zweite Konjunkturpaket gebilligt, der Bundesrat hat am 20. Februar zugestimmt.

Investitionsschwerpunkt Infrastruktur:
Die förderfähigen Bereiche sind unter anderem:

  • Infrastruktur im Städtebau, wie Jugend- oder Altentreffs, Sportstätten, Stadtteilbibliotheken etc.
  • Krankenhäuser,
  • Lärmschutzmaßnahmen an kommunalen Straßen,
  • ländliche Infrastruktur und sonstige Infrastrukturinvestitionen.

Kommunale Investitionen stärken
Mindestens 70 Prozent der Gesamtmittel sind für kommunale Investitionen reserviert. Bei der Bildungsinfrastruktur und bei der Infrastruktur in Städten besteht ein erheblicher und in vielen Gemeinden offensichtlicher Investitionsstau, der mit den Mitteln des Konjunkturprogramms abgebaut werden kann. Berechtigt ist jede der über 12.000 Gemeinden in Deutschland.
Die Länder müssen sicherstellen, dass finanzschwachen Gemeinden die gleiche Chance auf Teilnahme an dem Investitionsprogramm eingeräumt wird wie finanzstärkeren Kommunen. An kommunalen Investitionen beteiligen sich die Kommunen mit einem Eigenanteil, den die Länder festlegen.
Der Eigenanteil von Gemeinden in Haushaltsnot- oder Haushaltssicherungslage kann durch das KfW-Programm "Investitionsoffensive für strukturschwache Gemeinden" vorfinanziert werden. Das Darlehen ist während der Bauphase zins- und tilgungsfrei.


Hinweise für Kommunen

Was eine Gemeinde bereits jetzt tun kann:
Die Gemeinden sollten bereits jetzt mit den Vorarbeiten beginnen, weil alle dafür maßgeblichen Bedingungen feststehen. Dazu zählt die Sichtung aller vorliegenden Planungen in den Förderbereichen und die Prioritätensetzung, welche Maßnahme zur Förderung in Betracht kommen. Dies sollten die Bürgermeister/Oberbürgermeister zur Chefsache erklären, damit die notwendige Abstimmung zwischen den verschiedenen Ämtern und mit den politischen Gremien schnell durchgeführt wird. Noch nicht fertige Planungen sollten zügig zum Abschluss gebracht werden.

Beschleunigung von Vergabeverfahren:
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat für seinen Bereich, befristet auf zwei Jahre, die Schwellenwerte für beschränkte Ausschreibungen im Baubereich nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) auf 1 Millionen Euro und für freihändige Vergaben auf 100.000 Euro angehoben.
Die Ansprechpartner für Fragen zum Zukunftsinvestitionsgesetz in den einzelnen Ländern können Sie hier entnehmen

Wenn auch Sie eine neue Sportanlage planen oder eine bestehende Anlage sanieren möchten, dann rufen Sie uns an oder nutzen unser Kontaktformular.

Bei uns erhalten Sie alle Leistungen aus einer Hand und sparen somit viel Zeit und Energie:

  1. Schritt: Vor- oder Bestandsuntersuchung
  2. Schritt: Umbau- oder Sanierungsempfehlung
  3. Schritt: Kostenschätzung
  4. Schritt: Planung
  5. Schritt: Ausschreibung
  6. Schritt: Bauleitung während der Bauphase sowie objektbegleitende Kontrolluntersuchungen
Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 0541 / 49168