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Sind Fußballplätze krebserregend?

Wie gefährlich ist das Gummi-Granulat auf Kunstrasenplätzen? Laut einem TV-Bericht aus Holland soll es Krebs erregen können...


Demnach sollen von dem Gummi-Granulat, das auf den allermeisten Kunstrasenplätzen unserer Nachbarn in Holland verwendet wird, massive Gesundheitsgefahren durch krebserregende Stoffe ausgehen. Am Wochenende wurden deshalb im Amateurbereich aus Krebs-Angst bereits rund 30 Spiele abgesagt.

Auch in Deutschland wurden diese sogenannten SBR Gummigranulate auf vielen Kunstrasenplätzen verbaut. Diese beinhalten ggf. so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen einige krebserregend sein sollen.

Hierbei handelt es sich um geschredderte Altreifen.

Das deutsche Umweltbundesamt kennt das Problem und verweist auf eine EU-Verordnung, die Ende letzten Jahres in Kraft trat. Die EU legte damit die Grenzwerte für zugängliche Kunststoff- oder Gummiteile von Erzeugnissen fest: Produkte mit einem Gehalt von mehr als einem Milligramm PAK pro Kilo sind seitdem verboten - die sogenannte REACH Verordnung.

Gummi- und kunststoffhaltige Alltagsprodukte dürfen in Zukunft nur noch minimale Spuren krebserregender Polyzyklischer Aromatischer Kohlenwasserstoffe – kurz PAK – enthalten. Dazu zählen vor allem Spielzeug- und Sportartikel sowie Werkzeuge. Enthalten diese Produkte eines der acht krebserregenden PAK mit einem Gehalt von mehr als 1 mg/kg, so sind sie ab dem 27.12.2015 verboten.

Die Gummigranulate, welche in den Kunstrasenplätzen verbaut wurden, sind hier jedoch aktuell noch ausgenommen.

Schweizer geben Entwarnung

Es gibt bislang wenige verlässliche Studien zu dem Thema. Große Beachtung hat eine Studie des Schweizer Bundesamts für Umwelt von 2006 gefunden: Darin heißt es, "dass Kunstrasen mit Gummigranulat aus Altreifen kein spezielles Gesundheitsrisiko darstellen, das vom Feinstaub oder den PAK ausgehen würde." Die Menge der Stoffe, die ein Spieler während seiner Aktivität auf einem Kunstrasenplatz mit Gummigranulat aufnehmen würde, sei deutlich unter den Maximalwerten, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgibt.

Download Stellungnahme der RAL Gütegemeinschaft Kunststoffbeläge in Sportfreianlagen e.V. zur PAK Thematik

Weitere Informationen über verschiedene Einstreugranulate für Kunstrasenplätze können sie bei uns erfragen.

Eine Untersuchung auf PAK in  Gummigranulaten kostet bei uns 125,- € zzgl. Mwst.

 

Informationen über die REACH Verordnung finden sie hier:

http://www.reach-info.de/pak-grenzwerte.htm

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